Historisches Stichwort September 2026
Der Bochumer Fahrplan im September 1901
Die BOGESTRA war seit Beginn betriebstechnisch in zwei Netze mit jeweils einem eigenen Betriebshof getrennt. Beide Betriebshöfe waren zwar durch die Strecken in Wattenscheid und Wanne miteinander verbunden, es wurde aber kein durchgehender Linienverkehr zwischen den Städten Bochum, Wattenscheid und Gelsenkirchen und Bochum, Wanne und Gelsenkirchen betrieben.
Der Bochumer Fahrplan vom September 1901 zeigt deshalb auch nur die Bochumer Linien. Die Richtung Gelsenkirchen fahrenden Wagen endeten in Wattenscheid, von dort führte eine weitere Linie nach Gelsenkirchen, die dann auch nur im Gelsenkirchener Fahrplan stand.
Wegen der Eingleisigkeit der Innenstadtstrecke endeten die aus Wanne und Herne kommenden Wagen am Kortländer (Brückstraße), von dort ging es weiter bis zum Südbahnhof. Vom Kortländer aus fuhr eine weitere Linie nach Weitmar, Linden und Hattingen sowie nach Dahlhausen.
Die Endstelle Maarbrückerstraße befand sich etwa an der Christuskirche. Von dort konnte man entweder nach Laer und Werne oder nach Wattenscheid fahren.

